Einrichten wie in einem Blockhaus – Der Rocky Mountain Style

3. Dezember 2015

Heute morgen musste ich bei meinem täglichen Besuch im Wald mit Hund feststellen, es ist schon wieder soweit: kein Blatt mehr am Baum. Wie ungemütlich. Bis Weihnachten wird man von der Trübseligkeit da draußen noch abgelenkt, aber danach? Da hilft nur ein extrem gemütliches Zuhause. Und was ist noch gemütlicher als Weihnachten? Eine Hütte in den Rocky Mountains. Inklusive Tipps zum Nachstylen.

Ich glaube, ich habe sie alle gelesen. Alle Immobilienanzeigen von Rocky Mountain „Mountain Homes“, die ich während des Road Trips durch dieselbigen im Sommer in die Finger gekriegt habe. Nicht weil ich etwa umziehen möchte. Waldfrieden verlassen? Nee! Aber die Häuser dort – genannt Mountain Homes – sind einfach total schön. Es sind oft überdimensionierte Blockhütten, das hat dann nicht mehr viel mit einer romantischen, kleinen Cabin (Hütte) zu tun. Der riesige Kamin ist das Herzstück des Wohnzimmers, und wenn man alles richtig gemacht hat, dann  bietet ein noch gigantischeres Panoramafenster freie Sicht auf die Rocky Mountains.

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Jetzt kann man schlecht von Januar bis März in die Rocky Mountains ziehen. Warum sich nicht das Cabin-Gefühl nach Hause holen? Die wichtigsten Bestandteile einer traditionellen Cabin Einrichtung, wie sie typisch in den Rocky Mountains vorkommt sind:

  • Holz, viel Holz. Und zwar unbehandelt und gerne auch gealtert.
  • Braunes Leder.
  • Felle von Tieren, die dort auch vorkommen. Also bitte kein weißes Lammfell, sondern Kuhfell oder Bärenfelle (die kann man dort tatsächlich ziemlich easy kaufen)
  • Grober Wollstoff: mit unregelmäßigen Streifen, Indianermustern oder grobes Karo (kein Tartan, wir sind nicht in Schottland)

Die Wände sind eigentlich fast immer aus Holz gefertigt. Wie das nun mal so ist bei einer Cabin. Mit echtem Altholz könnte man die Wände von innen verkleiden, was ein nicht zu unterschätzende Aufwand darstellt, oder man faked die Holzwand durch eine Tapete, zum Beispiel „Lumberjack“ von Wallpaper Online.

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Dekorationsgegenstände kann alles sein, was das Hüttenleben außergewöhnlich macht, zum Beispiel Ruderpaddel vom Kanu. Die Schönsten gibt es von Norquay. Wie wäre es denn mal mit einer Axt an der Wand? Gibt es auch in schön, von Yellowood Design.

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ROCKY MOUNTAIN MOOD BOARD

 

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PRODUKTREFERENZEN

Gardinenstange „Geweih“ über Urban Outfitters. Deckenlampe „Workshop L“ in rustik, matt von HK Living. Photographien Büffel und Rocky Mountains von Kevin Russ über Onekingslane.com. Axt von Yellowood Design. Sattelständer von Anthropologie. Sattelständer aus Holz über Anthropologie. Ledersofa „Big Sofa Warren“ über Westwing Now. Gemusterter Teppich „Walk In Beauty“ über Pendleton. Kuhfell von Ikea. Wollstoffe Streifen „Silver Mine Stripe Mineral“, Muster „Yuma Valley Pinon“ und Karo „Old Forge Gingham“ von Ralph Lauren Home. Couchtisch „Long Island“ von Maisons Du Monde. Bücherregal „Decker“ über Anthropologie. Bank Leder „Pig Bench“ von Benchmark. Karierte Wolldecke von Woolrich. Sessel „Cliff House“ von  Ralph Lauren Home. Duftkerze und Tischlampe über Huckberry. Bildband „Hide and Seek: The Architecture of Cabins and Hide-Outs“.

 

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Der Rocky Mountain Cabin Look gefällt wohlmöglich nicht so vielen Frauen. Es ist ein ziemlich maskuliner Style ohne Schnick Schnack. Mir gefällt er sehr. Aber ich wohne auch in einem Holzhaus. Das Foto oben erzeugt schon wieder Cabin Fieber. Rocky Mountains, ich komme wieder.

 

 

 

 

 

 

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