Buchvorstellung: Surf Shacks. Wie Surfer wohnen.

9. Mai 2017

Surfer sind eine eingeschworene Gemeinde. Bist Du nur Zuschauer am Strand, gehörst Du nicht dazu. Aber  dank des wunderbaren Bildbandes Surf Shacks wissen wir jetzt wenigstens, wie sie wohnen. Matt Titone – Mitarbeiter des über-coolen Surfblogs Indoek hat vierzig Surfbegeisterte Zuhause besucht und interviewed. Das Zuhause reicht dabei vom kleinen Surfbus bis zur Villa mit Meerblick. Gemein ist allen eine sehr entspannte, freigeistige und kreative Wohnweise.

SURF SHACKS

Der Anfang von Surf Shacks verspricht viel, und der Rest überzeugt auch. Der Bildband beginnt mit dem gemütlichen Holzhaus von Filmemacher Jess Bianchi und der Schmuckdesignerin Malia Grace Mau auf meiner Lieblingsinsel Kauai, Hawaii. Die Insel ist ein kleines Surferparadies mit mittlerweile gigantischen Immobilienpreisen. Auch der Vater des Autors lebt dort, kam allerdings schon in den 60gern dort hin und lebte sogar für einige Zeit im berühmten Taylor Camp.

 

Das Haus wurde in San Francisco designed und dann auch von einem Team aus San Francisco auf Kauai innerhalb von wenigen Wochen errichtet. Es ist schlicht und klein, und auch innen bezeugt alles eher das einfache Leben. Als Surfer braucht man eben nicht viel zum glücklich sein.

 

Das Surfboard ist festes Bestandteil jedes Surfer-Domizils. Ob als Dekoobjekt an der Wand, oder Sportgerät, das nur auf seinen nächsten Einsatz wartet. Diese sechsköpfige Surfbrettfamilie gehört Anna Ehrgott, Surferin und Freigeist aus Topanga, Kalifornien.

 

Surf-Legende Strider Wasilewski posiert voller Stolz vor seinem Arbeitsgerät in Venice, Los Angeles. Kalifornien ist ein zentraler Surfer Hotspot in dem Buch, viele Protagonisten leben eben in Venice, Topanga oder Ventura. Einige, wenige Zuhause befinden sich in Australien und Europa.

 

 

 

Einige Exemplare der Kategorie „Surferbus“ sind ein Muss in einem Buch über Surfer. Die obige Variante dürfte wohl nicht mehr fahrtüchtig sein, dafür um so mehr bewohnbar. Meine Vermutung: Surfer brauchen immer das Gefühl, die Zelte schnell abbrechen zu können, um zum nächsten Surfspot fahren zu können. Von dort bringen sie sich immer ein Mitbringsel für ihr Zuhause mit, das sie an diesen Trip erinnert. Das zeigt sich auch in Surf Shacks: jede Surfer Behausung ist entweder liebevoll mit Kunsthandwerkschätzen aus fremden Ländern geschmückt, oder es hängen Fotografien der perfekten Welle an den Wänden. Auf jeden Fall besitzen Surfer ein Händchen für’s dekorieren.

 

3 DINGE, DIE MANN VON SURFERN LERNEN KANN:

  1. Schafft Euch Platz zuhause für Dinge, die Spaß machen!
  2. Ein Surfbrett ist DAS Dekoobjekt überhaupt.
  3. Textilien mit Ethnoprints sind das beste Basic.

 

 

 

Fotograf Dylan Gordon in seinem Studio, dass er in Ventura, Kalifornien, mit zwei Freunden teilt. Vor kurzem wohnte er noch in seinem Van. Das Studio ist noch ein „Work in Progress“, auf eine Wand hat er „BE BOLD“ gesprüht.

 

Those who surf together, stay together. Ronnie Silva und Staley Prom – er Filmemacher / sie Anwältin für die Surfrider Foundation – tun das regelmäßig. Sie leben in einem Holzhaus in Topanga, das hell und freundlich ist.

 

FAZIT >> Surf Shacks ist kurzweilig, beinhaltet interessante Interviews mit noch interessanteren Menschen, deren Zuhause wie sie selbst eben entspannt, sympathisch und kreativ ist.

 

SURF SHACKS

gestalten

 

 

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