Zwei Tage im Yucca Valley. Kinderfreundlich.

11. April 2016

Der Weg in den Joshua Tree Park führt gewöhnlich durch das Yucca Valley. Ein kurzer Stopp lohnt sich, denn das Tal ist voller Überraschungen und Kuriositäten. Der Spirit ist locker und entspannt mit einem alternativen Touch. Das mag auch am Joshua Tree Park liegen, denn für so manchen ist dieses Naturmonument ein magischer Ort. Im Sommer sind die Temperaturen einer Wüste entsprechend heiß – jetzt im April verbrachten wir die letzten Tage sogar im Regen und bei frischen Temperaturen. Unsere Belohnung: eine blühende Wüste. Die besten Tipps für zwei gelungene Tage im Yucca Valley haben wir für Euch zusammengestellt.

YUCCA VALLEY

HINKOMMEN

Von Los Angeles aus gibt es zwei idyllische Strecken und eine schnelle Verbindung. Ich empfehle ein bisschen Zeit einzuplanen und den Highway zu meiden. Beide Alternativstrecken führen über die Berge.  Entweder fahrt Ihr über Big Bear Lake, das noch im April schneebedeckt sein kann und dann ein ziemliches Kontrastprogramm sowohl zu den Stränden Los Angeles‘, als auch zur Mojave Wüste darstellt; oder über Idyllwild, ein Künstlerdorf in den San Jacinto Mountains. Falls Ihr in Idyllwild landet, dann müsst Ihr Mountain Mike einen Besuch abstatten und dort einen handgemachten Traumfänger kaufen.

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SCHLAFEN

Einsamkeit und eine Traumkulisse bietet das Le Haut Desert Aerie, das etwas abseits des Tals in den Bergen liegt. Eric und Liz haben dort einen sehr besonderen Ort geschaffen und sind dabei liebevolle und warmherzige Gastgeber. Man kann dort entweder im Hauptgebäude in einem (von 2!) im „Ethnostyle“ eingerichteten Zimmern, oder mitten in der Natur in einem der Glamping Zelte oder in einem alten Airstream Wohnwagen mit Terrasse und Feuerstelle übernachten. Das Aerie hat Eric selbst entworfen und gebaut. Liz hat Möbelstücke und Accessoires aus Tibet, Marokko und Indien mitgebracht. Wir haben uns übrigens für den Airstream entschieden – als kleine Homage an unsere sechs Monate im Wohnmobil. Hinter dem Airstream malte Eric in seinem Atelier; meiner Tochter stellte er sogar eine Staffelei hin und sie durfte neben ihm malen.

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ESSEN

Sehr gute, amerikanische Küche gibt es in dem Salonartigen Restaurant Pappy&Harriet’s. An den Wochenenden gibt es Livemusik und im angeschlossenen Pioneertown kann man eine Wild West Kulisse erkunden, die von einigen Hollywood Stars in den Vierzigern als Filmstadt erbaut wurde. Heute stellen Künstler in einigen Häusern aus.

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SEHEN

Joshua Tree Nationalpark, natürlich. Bei Tageslicht ist der Park schon absolut atemberaubend, aber seine Magie entfaltet er so richtig bei Nacht, besonders wenn man zwischen den riesigen Felsformationen übernachten kann. Das ist nur möglich mit Zelt oder RV und einige Campingplätze sind sehr beliebt.

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Ein Kunstmuseum der besonderen Art ist das Noah Purifoy Outdoor Desert Art Museum. Manche würden sagen ein Platz voller Schrott, aber die Kinder und wir fanden es kurios und spannend. Wo sonst findet man einen Staubsauger in der Wüste.

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Es geht noch kurioser. Im Desert Christ Park wandelt man zwischen überlebensgroßen Jesusfiguren und genießt dabei die Aussicht auf das Tal.

KAUFEN

Entlang der Hauptstrasse, die durch das Yucca Valley führt findet man zahlreiche Vintage Läden mit einer ziemlich guten Auswahl an hippieesquer Kleidung und Accessoires. Mein Favorit ist The End, über die ich bereits 2015 geschrieben habe. HIER). Auch nicht schlecht ist Moss and Ginger (Vintageladen). bkb ceramics ist ein kleiner Laden mit sehr schöner, handgemachter Keramik.

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DER SPIELPLATZ

Zu jeder Station unserer Reisen gehört der Besuch eines Spielplatz. Dort können wir Eltern uns ausruhen und die Kids austoben, und knüpfen blitzschnell Kontakt zu Gleichaltrigen. im Yucca Valley gibt es einen sehr schönen Spielplatz bei der Bücherei (57098 Twentynine Palms Highway).

 

Wir fahren weiter nach Palm Springs und erkunden den mid-century Stil.

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