Haustour: Das Blockhaus zwischen den Parks

21. Juli 2015

Wir machen schon wieder eine kleine Camperpause. Unser temporäres Heim liegt quasi im Dreistaateneck (Montana – Idaho – Wyoming)  und Zweinationalparkeck (Yellowstone – Grand Teton National Park). Den ersten Tag in unserem Ferienhaus haben wir schon Mal sinnvoll genutzt: wir haben einfach gar nichts gemacht. Null. Zero. Das fällt nicht schwer, wenn man es in einem solch schönen Haus tun kann.

Die Bauweise und der Stil der Einrichtung beeindruckt. Wenn ich es in wenigen Worten beschreiben soll, dann würde ich sagen, der Stil ist ein Mix aus rustikalem Blockhaus, Industriedesign sowie ein paar traditionellen, amerikanischen Elementen. Die grobe und offenen Bauweise aus ganzen Baumstämmen mit teilweise beeindruckender Größe ist unheimlich gemütlich. Theoretisch könnten die Kinder im Bett auf der Galerie oben schlafen, aber seit den vielen Bärengeschichten traut sich kein Kind mehr alleine zu schlafen. Selbst schuld!

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Egal in welchem Raum man ist: der Blick geht immer nach draußen auf die Berge. Nachts scheint der Sternenhimmel in das Haus.

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Die beiden Badezimmer könnten glatt aus dem letzten Jahrhundert stammen. Holzvertäfelte Wände mit teilweise integriertem Stauraum, dunkelgrau gestrichene Dielenböden und einfarbige Mosaikfliesen sind klassisch. Aber grobe Elemente wie die Stahlduschwand,  Industrielampen und das Steinwaschbecken auf dem Metallsockel wenden das Blatt vom Landhausstil zu urbanem Stil.

 

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Nutze die Geschenke der Natur. Ein Stück Geweih eignet sich hervorragend als Haken für Allesmögliche, wie z.B. Handtücher, Jacken und die Klorolle.

Ich dachte immer, ein typisches Haus auf dem Lande in den USA sei die „Cabin in the Woods“. Egal ob in Washington oder in Vermont. Aber eine ganz neue Spielart des Landhauses hat sich mir hier im Westen aufgetan: The Mountain Home – das Berghaus. Darüber werde ich bald im Detail schreiben. Vorab schon mal: es ist groß.

Nach Grand Teton Nationalpark und Yellowstone Nationalpark folgt heute das „Ponyanmalen“. Scheint sowas wie eine Tradition zu sein. Die Kinder werden es lieben. Leider ziehen wir morgen schon weiter. Wir haben die Route spontan geändert und fahren jetzt über die Hauptstadt Idaho’s –  Boise  – und Pendelton in Oregon zurück Richtung Washington. Unser großes Ziel weiterhin: ein Rodeo oder ein Powwow zu finden. Bislang haben wir beides entweder zeitlich oder räumlich verpasst.

Weiter geht’s!

 

 

 

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1 Comment

  • Reply Ann 11. April 2016 at 16:05

    Hi,

    I love the vignettes and how you photographed our cabin in Victor. Your husband mentioned that you might do a blog on it so I’ve been watching. We are here now….last week of skiing. I’m involved in interiors…will send you some of what I’ve done.

    You really have an eye! Enjoyed looking at the rest of your blog.

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