Möbeltrend: Säulentische

Es geht so was von rund jetzt auf Waldfrieden State. Ich stelle Euch heute fünfzehn Exemplare der momentan schwer angesagten Säulentische vor. Mit dem massiven Fuss sind diese Esstische keine leichte Kost und möchten schon gerne in Szene gesetzt werden. Aber durch ihre runden Formen sind sie absolut harmonisch. Zwar ist die Formsprache der Säulentische einheitlich, aber durch kreative Materialkombinationen überhaupt nicht langweilig.

PORRO

Der italienische Hersteller Porro hat mit dem Esstisch Materic ins Schwarze getroffen. Die Materialkombination aus Marmor und Holz und die Formsache sind absolut harmonisch. Es gibt den Säulentisch in sechs unterschiedlichen Marmorsorten und zwei Holzsorten, dazu noch zwei Größen, und falls gewünscht auch mit einem rotierenden Tablett in der Mitte.

>> PORRO MATRIC <<

PULPO

Sebastian Herkner hat es schon wieder getan: einen wunderschönen Tisch entworfen für Pulpo. Im entferntesten Sinne erinnert er von der Formsache an seinen jetzt schon Klassiker, den Bell Table. Die Materialkombination von Naturstein und Glas ist spannend und man fragt sich, wie der Glassfuss dies schwere Platte tragen kann? Unter dem Glass versteckt sich ein Kern aus Stahl. Und wenn ein Möbelstück auch noch heißt wie einer meiner Söhne, nämlich Bent, dann bin ich mit dem Herzen dabei. Den Esstisch gibt es in zwei Größen und in zwei Marmorausführungen.

>> PULPO BENT <<

Quincoces-Dragò

Ich finde es toll, wenn Ehepaare beruflich gemeinsam Dinge erschaffen. Bei Fanny Bauer Grung and David Lopez Quincoces alias Quincoces-Dragò sind es so viele schöne Dinge, dass ich mich leider nicht entscheiden konnte, und Euch hier direkt drei Entwürfe des kosmopolitischen Paares (sie Norwegerin, er Spanier, Wohnort Mailand) vorstelle. Säulentische scheinen eine Leidenschaft der Beiden zu sein, denn hier toben sie sich richtig aus. Humorvolle Formen und ungewöhnliche Materialien erwecken Assoziationen und werden diesen Tisch mit Sicherheit zum Gesprächsthema jeder Dinnerparty machen. Erhältlich sind die Entwürfe über die hauseigene Galerie Six, die für sich genommen auch ein Ereignis ist.

>> SÄULENTISCHE QD16/QD03/QD05 <<

KETTAL

Die Outdoor Serie Mesh von Kettal ist bestens geeignet für den Einsatz im Haus. Dabei sind die Kombinationsmöglichkeiten bei 44 Auswahlmöglichkeiten für die Platte und 30 Farben für den Fuss schier unendlich. Leider bilden die Fotos eher dezente und auch etwas langweilige Kombinationen ab, denn es sind durchaus knallige Farben dabei. Die Transparenz des gitterartigen Fusses bildet einen interessanten Gegenpart zur massiven Platte und soll Erinnerungen wachrufen an Häuserfassaden, so die Designerin Patricia Urquiola. Dieses robuste Möbelstück begleitet einen bestimmt über viele Jahrzehnte. Es gibt Mesh auch in weiteren Ausführungen zum Beispiel als Side Table oder Coffee Table.

>> MESH <<

Wittmann

Sebastian Herkner hat auch bei Wittmann seine Können spielen lassen: heraus kam der Säulentisch „Miles“. Wittmann sagt: „Wir lieben einen Gegenstand nicht nur weil er einen Zweck erfüllt, sondern weil wir ihn täglich gerne sehen und spüren. Für die Form eines Tisches gibt es Eckpunkte, die insofern verbindlich sind, als freilich die gewünschte Funktion erfüllt werden soll.“ Recht haben sie. Der Tisch Miles ist so simpel wie effektvoll, und in vielen Materialkombinationen erhältlich, die Streben kann man sich sogar mit Leder beziehen lassen.

>> Wittmann Miles <<

Salvatori

Irgendwie spürt man es doch, dass es sich um einen italienischen Hersteller handelt, oder? Diese Eleganz, diese edlen Materialien. Proiezioni, also Projektion heißt die Tischserie von Salvatori. Der Clou sind die Inlays unterschiedlicher Steinsorten, die dem Design eine besondere Spannung verliehen. Dafür gibt es aber auch einen besonderen Preis: 16,000€.

>> SALVATORI PROIEZIONI <<

Paolo Moschino for Nicholas Haslam

Wie aus einem Guss wirkt der Esstisch „Karl“. Er ist aus Kunstharz gefertigt und das verleiht ihm eine samtige Oberfläche und weiche Kanten. Man möchte mit seinen Händen über die Oberfläche streifen. Er wirkt standfest aber doch irgendwie zerbrechlich, als wäre er aus Porzellan.

>> KARL ESSTISCH <<

Edward Collinson

Die Geschichte des Note Tables ist romantisch. Der Londoner Möbeldesigner Edward Collinson benutzte für die Serie ein Trio Eichen, dass auf seinem Familiengrundstück in North Yorkshire gefällt werden musste. Zu der Serie „Three Oaks“ gehören neben dem Note Table auch ein Hocker, ein Stuhl und ein Schreibtisch. Aber das Highlight der Serie ist der Noten Table, dessen Form von der Arbeit der Böttcher inspiriert ist. Die Serie gibt es in Eiche Natur, geschwärzt und geflammt. Der Note Table ist für £6,000 zu haben. Die gefällten Bäume wurde übrigens mit 21 neuen Setzlingen ersetzt.

>> NOTE TABLE <<

Frama

Erstaunlich, dass es diese wunderschöne Tischserie „Sintra“ von Drama schon seit 2011 gibt, aber sie jetzt erst so richtig Beachtung findet. Der Ess- und Beistelltisch, designed von Nicolai Wiig-Hansen für Frama, besteht aus zwei Teilen: der Basis und der Platte. Es gibt viele unterschiedliche Materialkombinationen, aber mein Favorit hier ist die Basis von Kork mit einer pinken Marmorplatte. Wie cool ist das bitte! Die Wärme des Kork verbunden mit der Kühle des Naturstein. Er steht auf jeden Fall ganz oben auf meiner Wunschliste, leider ist er nicht ganz billig (Ihr habt es schon geahnt!): er kostet als Esstisch mit einem Durchmesser von 135cm ca 8.000,00€.

>> SINTRA <<

HK LIVING

Auch HK Living hat eine ganze Serie an Säulentischen im Programm. Zu der Serie Pillar gehören ein runder und ein ovaler Beistelltisch, ein Esstisch sowie ein Couchtisch, und das jeweils in schwarz und weiß. Da der Tisch aus Sunkai Holz und MDF gefertigt wird, ist er ein Leichtgewicht im Gegensatz zu den Marmortischen, die ich Euch bereits vorgestellt habe. Und mit ca 900€ auch erschwinglich.

>> PILLAR <<

Gubi Moon Esstisch

Er sieht wirklich aus wie der Mond. Allerdings nur, wenn man eine der vier Marmorvarianten wählt, mit der Holzplatte geht das Mondfeeling total verloren. Der Moon Esstisch (übrigens auch als Coffee Table und Side Table erhältlich) besticht durch seinen massiven Fuss, der aus Holz gefertigt ist. Erfreulicherweise gibt es den Esstisch in zwei Größen, so dass auch sechs Leute daran Platz nehmen könnten.

>> MOON TABLE<<

ClassiCon

Mit dem Esstisch Pli von ClassiCon, designed von Voctoria Wilmotte, wird es futuristisch aber auch irgendwie retro. Er erinnert mich ein wenig an die 70er. Der Kontrast zwischen eckigem Metallfuss und ovaler oder runder Glassplitter ist sehr spannend und es geben sich daraus interessante Reflektieren im Raum. Dieser Esstisch ist auf jeden Fall ein Statement, der nicht fürs schlichte Gemüt gemacht ist. Der Fuß ist in den Farben Grün, Blau, Bronzebraun und Schwarz erhältlich, die sich aus der unterschiedlich langen Oberflächenbehandlung ergeben. Die ovale Tischplatte wird aus Kristallglas hergestellt, welches mittig farbig lackiert oder vollflächig farbig lackiert werden kann. 
Alternativ ist eine Tischplatte aus Marmor erhältlich.

>> PLI ESSTISCH <<

e15

Hiroki heisst dieser Esstisch von e15. Auch hier wieder ein bekannte Materialkombination aus Metallfuss und Marmorplatte. Allerdings kann man aus so vielen Farb- und Marmorvarianten wählen, dass dabei durchaus etwas sehr ungewöhnliches entstehen kann, wie zum Beispiel ein knallroter Metallfuss mit weißer Marmorplatte. Sonderfarben sind für den Metallfuss auf Anfrage auch möglich. Ich denke da an Salbeigrün oder Türkis. Übrigens gibt es ihn auch als Beistelltisch, und ein Pflegeset für den empfindlichen Marmor kann man auch über e15 erwerben. Wie praktisch.

>> Hiroki <<

Karl Andersson & Söner

Kennt Ihr die großen Kabeltrommel, die man im Straßenbau verwendet? Genau so sehen die Tische der CAP Serie aus, oder? Der Hersteller Karl Andersson denkt eher an viele kleine Pilze, die in verschiedenen Größen und Breiten aus dem Boden schießen. Die CAP Serie gibt es daher auch in unterschiedlichen Breiten und Höhen und Hölzern, dabei ist die Produktion nachhaltig. Das skandinavische Traditionsunternehmen setzt insgesamt auf Nachhaltigkeit und bietet zeitloses und langlebiges Design, was man auch in der CAP Serie sieht.

>> CAP ESSTISCH <<

Karimoku New Standard

Der Colour Wood Esstisch wurde von den Designern Scholten und Baijings für das Unternehmen Karimoku entworfen. Die Form erinnert ein wenig an die Cap Serie, aber bei genauerem Hinsehen sieht man doch so einige Unterschiede. Zum einen wird hier japanischen Kastanienholz verwendet, dass auf der Oberfläche durch die zarten Druckmuster, in Form von Kreisen auf der Tischoberfläche veredelt wurde. Diese werden in mehreren Schichten aufgezogen, wodurch der gesamten Oberfläche eine gewisse Tiefe verliehen wird. Und die Säulenform ist leicht zylindrisch. Der Colour Wood Esstisch ist in zwei Größen und zwei Gestaltungsvarianten erhältlich.

>> COLOUR WOOD ESSTISCH <<

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