Wohin nur mit dem ganzen Lego?

fragt man sich, wenn der Große plötzlich seine Liebe für kleines Lego entdeckt und das Baby beherzt hinterher krabbelt und sich jedes Legoteil in den Mund steckt, das seinen Weg kreuzt. Unser Dschungelzimmer war perfekt so wie es ist: mit Geheimschrank, Kuschelecke und Hochbett hat es jeden Kindertraum erfüllt. Bis Lego und der kleine Bruder ins Spiel kam. Die Lösung war dabei so simpel.

Vorher

Freunde des Waldfriedens ist das Dschungelzimmer – oder auch „Das Tropische Hochbett“ genannt – mit Sicherheit ein Begriff. Übersehen kann man es kaum. Zur Erinnerung gibt es hier weitere Fotos. Und es ist der Beweis dafür, dass man getrost in den Farbeimer greifen kann ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Bis vor wenigen Wochen befand sich unter dem Hochbett noch die Kuschelecke. Ich finde ja, jedes Kinderzimmer braucht unbedingt eine Kuschelecke. Sehr Ihr das auch so?

Die Spielecke befand sich im Feld oben link. Beim designen des Hochbetts habe ich mir gedacht, dass diese Ecke die perfekte Puppenspielecke oder Playmobilecke für meine Kinder abgibt. Der Alltag lehrte mich das Gegenteil, denn die Kinder hatten nie Lust, Ihr Spielzeug nach oben zu schleppen, und falls ich es dort oben hingelegt hatte, landete es zwei Minuten später in hohem Bogen auf dem hübschen, marokkanischen Teppich und ich trat drei Minuten später drauf. Fazit: Kuschelecke Yeah! Spielecke Buh!

Und dann kam Baby Cosmo im wahrsten Sinne des Wortes ins Spiel. Zeitgleich entdeckte Toni seine Liebe für kleines Lego und mein Mann hatte die großartige Idee, seinen Kindheitslegofundus doch auch noch ins Zimmer zu stellen. Das Chaos war perfekt. Der Streit war vorprogrammiert. Baby Cosmo kam, zerstörte und schrie schlußendlich, weil die Rache des großen Bruders ihn traf.

Das „Dschungelzimmer“ vor dem Umbau mit der Kuschelecke unter dem Hochbett.


Die Legoecke

Die Lösung kam in Form einer Legoecke, die wir relativ simpel unter das Hochbett gebaut haben. Dazu braucht man nur eine zugeschnittene Platte, einige Regalbretter und einen Pott Farbe. Und das Beste: wir haben jetzt noch eine viel bessere Kuschelecke gefunden, nämlich eine feine, gemütliche Höhle, die aus der verwaisten Puppenecke entstanden ist. So gemütlich, dass das Kind jetzt dort auch viel lieber schläft, als in seinem eigentlichen Bett.

Das Legochaos vom Boden zu verbannen ist die eine Sache, aber das Lego selbst zu ordnen ist die größte Spielzeugherausforderung, die ich kenne. Mein Ansatz sind dekorative Kästen, an die ich vorne verschiedene Legosteine oder Figuren geklebt habe, die meinem Kind einen kleinen Hinweis darauf geben sollen, was er dort drin findet. Da mein Kind Anweisungen nicht so gerne mag, könnte Ihr Euch mit ein bisschen Fantasie vorstellen, wie die Kisten jetzt aussehen. Nun gut. Bei den kleinen Kästchen war mir wichtig, dass sie stapelbar sind und keinen Deckel haben.

Aber die Legoecke funktioniert. Die breite Bank bietet Platz für zwei, das Zeug ist vom Boden weg und Baby Cosmo zerstört keine Ninjago Festungen mehr.

Bücher und Legoanleitungen befinden sich jetzt im neuen Regal auf der anderen Seite.


Die Kuschelecke

Ich hab doch nicht zu viel versprochen, oder? Die neue Kuschelecke ist der Hit.

Ferm Living „Shelf Hangers“ in Mint

Numero 74 Krabbeldecke als Kuscheleckenunterlage – über Engel & Bengel

Kidsdepot Metallbox über Kidsdepot.nl

Ferm Living „Little Architect“ Bench – Dark Green

Stapelbare Box aus Bambus über Amazon, zum Beispiel von Zeller

Schreibtischunterlage aus Leder über Amazon, zum Beispiel von C. Matthey

Farrow&Ball Farbe in „Studio Green“

Sperrholzplatte als Zuschnitt im Holzhandel oder Baumarkt, ebenso Regalbretter

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