Warum es eine gute Idee ist, mit 40 noch einmal zu studieren.

Aufmerksame Leser des Blogs wissen, dass ich Innenarchitektur studiere und auch, dass ich Mutter von drei kleinen Kindern bin. Ich werde von Müttern oft gefragt, wie das funktioniert. Und Interiorbegeisterte möchten wissen, wo ich mein Fernstudium absolviere. Auch die Frage: „Warum tust Du Dir mit 40 denn noch ein Studium an?“, kommt des Öfteren. Hier ist nun der Versuch, auf all diese Fragen vernünftige Antworten zu geben. Eine Sache vorweg: Wenn Du nicht bereit bist, Dich zu opfern, wirst Du es nicht schaffen. Sorry.

Hier sitze ich nun kurz vor dem Ende meines Innenarchitekturstudiums an meinem Schreibtisch und warte darauf, dass mein Zeichenprogramm wieder in die Gänge kommt. Es hängt mal wieder. Nutze ich doch die Zeit, um darüber zu schreiben, wie ich hier hingekommen bin. Es ist auch besser, darüber jetzt zu reflektieren, wo ich noch mitten drin stecke im Chaos und der Anstrengung, als in zwei Monaten, wenn sich schon der Staub ein wenig auf meine Erinnerungen gelegt hat. Ich tendiere nämlich dazu, Dinge in der Vergangenheit zu verklären – und ihr wollt doch die ganze Wahrheit hören. Insbesondere, wenn Ihr selbst mit dem Gedanken spielt, ein Fernstudium neben Job und Familie zu absolvieren.

Wie ich zur Innenarchitektur kam …

Was ich nicht verkläre ist der Grund, warum ich damals, vor fünf Jahren, mich zu einem Zweitstudium entschlossen habe. Unser zweites Kind war gerade mal ein Jahr alt, unser Mädchen drei, als wir für ein halbes Jahr durch Nordamerika gereist sind. Dort, an vielen Abenden am Lagerfeuer und endlosen Stunden am Lenkrad, wurden Zukunftsszenarien durchgekaut und bewertet nach Realitätsnähe und Machbarkeit. Mein Mann war zu dem Zeitpunkt aus seinem alten Job ausgestiegen und für ihn war klar, dass er sich für einige Zeit alternativen Dingen widmen wird, zu denen auch die Übernahme der Kindererziehung zu 50% gehört. Nach einigen Jahren Mutterschaft wollte ich endlich wieder mehr Fahrwasser aufnehmen. Es war aber auch sonnenklar, dass ich in meinen alten Job im Marketing und später als Projektmanagerin in einer Agentur absolut nicht zurückwollte. Die Idee der großen Marketingkarriere war dann doch wohl eher das Hirngespinst einer verwirrten Abiturientin, die ihrem Bauchgefühl nicht so ganz vertrauen konnte einen kreativen Beruf zu ergreifen. Zudem hatte ich schon im Job bemerkt, dass ich immer lieber bei den „Kreativen“ abhing und selbst an Design und Konzept rumfeilte, als Tabellen zu pflegen und Zeitpläne aufzustellen.

Mein kreatives Chaos im Mini-Büro

Dass ich mich brennend für Innenarchitektur interessierte war nicht erst nach dem Umbau unseres Hauses Waldfrieden klar. Schon als Abiturientin hatte ich den starken Wunsch in die Richtung zu gehen, war nur total eingeschüchtert von der besagten Zeichenmappe, die man für diesen Studiengang anfertigen sollte. Ich empfand mich immer als kreativ, konnte aber überhaupt nicht zeichnen. Andere sahen das genau so. Und heute, wo Selbstbild und Fremdbild bei mir übereinstimmt, weiß ich, dass man nicht unbedingt zeichnen können muss, wenn man ein Innenarchitekturstudium beginnt, sondern nur die Bereitschaft und das Talent haben muss, es zu lernen. Selbstverständlich waren meine ersten Handzeichnungen furchtbar. Meine Tochter brachte damals mit Vier bessere Zeichnungen hervor. Aber Stück für Stück wurden meine Zeichnungen verständlicher, irgendwann schlich sich die Perspektive ein und dann gibt es ja auch noch die CAD Programme, ohne die in der Innenarchitektur heute nichts funktioniert. Das nötige Selbstbewusstsein, auch Talent zu haben kam dann durch den Gewinn des Modernisierungswettbewerbs der Schöner Wohnen mit der Umgestaltung von Waldfrieden.

Bis zum Entschluss ein richtiges Studium anzufangen, dauerte es nach unserer Rückkehr nach Deutschland dann aber noch ein halbes Jahr. Ein Coaching bei der Wirtschaftsförderung meiner Heimatstadt half mir, meine Gedanken und Pläne in die richtigen Bahnen zu lenken. Eigentlich wollte ich mein eigenes Interiorgeschäft eröffnen. Und so schrieb ich einen Businessplan und diskutierte mögliche Szenarien mit meinem Coach. Mich von dem Gedanken zu verabschieden, war hart. Während meiner Zeit in San Francisco verbrachte ich Stunden in einem Café, dass gleichzeitig auch ein Buchladen war. Solche hybriden Geschäftsideen waren damals vollkommen neu und total spannend, wie ich fand. Ich wollte noch eins draufsetzen: warum nicht ein Einrichtungsgeschäft mit integriertem Café und Blumenladen eröffnen? Ich fühlte mich durch 10 Jahre kellnern als Schülerin und Studentin bestens vorbereitet auf diesen Job. Aber ich fühlte mich überhaupt nicht vorbereitet auf die Aufgabe, meine Kunden in Sachen Interior zu beraten. Selbst empfundener, guter Geschmack reicht da leider nicht aus. Und es ist auch nicht meine Persönlichkeit, Dinge nur so halbgar zu machen. Anwalt wird man auch nicht, nur weil man gerne Boston Legal guckt. Und ähnlich ist es mit der Innenarchitektur. Das Schöner Wohnen Abo reisst es nicht raus. Ich wollte meinen zukünftigen Kunden nicht nur einen Sessel und Tapeten verkaufen, sondern sie auch ernsthaft bei der Planung unterstützen.

Ein Innenarchitekturstudium als Fernstudium gibt es in Deutschland nicht.

Das Fernstudium…

Nach dem Coaching landete der Businessplan für das Einrichtungsgeschäft/Café/Blumenladen erst mal wieder im Schrank (wer weiß?!), ich startete Waldfrieden State als kreatives Outlet und die Suche nach einem Studienplatz begann. Ein Präsenzstudium wollte ich nicht mehr. Ich hatte erstens das Gefühl „Been there, done that“ und zweitens schien mir das zu unflexibel mit damals noch zwei Kindergartenkindern. Außerdem hätte ich das Studium an der Hochschule in Düsseldorf erst in neun Monaten beginnen könne. So lange wollte ich nicht warten. Da es die Möglichkeit, Innenarchitektur im Fernstudium zu erlernen, im deutschsprachigen Raum nicht gibt, schaute ich mich eben im englischsprachigen Raum um. Der Bachelor hätte mich an der Academy of Arts in San Francisco glatte 100.000 € gekostet, die ich leider nicht hatte. Aber England ist eine gute Alternative. Dort gibt es nicht viele, aber einige Fernstudienmöglichkeiten, die man sich jedoch genau anschauen muss. An dieser Stelle ist es zu kompliziert, Euch alle Unterschiede zwischen dem englischen Universitätssystem und dem Deutschen zu erklären, aber es wichtig darauf zu achten, dass das Fernstudium direkt an eine englische Universität angegliedert ist. Mein erster Griff landete leider ihr wisst schon wo und ich war gezwungen, noch einmal die Fernuni zu wechseln, was nicht unkompliziert war.

Die Struktur von Früchten inspirierte ein Uniprojekt

Ich studiere jetzt BA Interior Design and Architecture am Interactive Design Institute (IDI), welches angeschlossen ist an die University of Herfortshire. Der Abschluss ist komplett gleichgestellt mit den Studienabschluss des Präsenzstudiengangs, sogar ein Masterstudium ist dort möglich.

Wie unterscheidet sich ein Fernstudium in England von einem Studium in Deutschland?

Es gibt da so manche Unterschiede zwischen einem Studium in England – sei es auch ein Fernstudium – und einem Studium in Deutschland. Vorweg sei erwähnt, dass ich noch der Prä-Bachelor Ära entstamme, vielleicht meine Einschätzung etwas antiquiert ist, wenn ich mein damaliges Magisterstudium mit einem jetzigen Bachelorstudium vergleiche. Der wichtigste Unterschied ist selbstverständlich die Sprache. Jegliche Kommunikation erfolgt auf Englisch, auch wird jedes Projekt auf den englischen Raum angepasst, was in Bezug auf Bauordnungen etc. etwas kniffelig ist. Dann gibt es in England die Trimester, man hat also drei Semester im Jahr anstatt zwei. Ein Trimester läuft drei Monate, mit einem Monat Pause dazwischen. Zudem laufen die Trimester komplett antizyklisch zu jeden Ferien- und Unizeiten in Deutschland, was für mich bedeutete, dass ich jede(!) Ferien in den vergangenen fünf Jahren durchstudiert habe. Und zwar jede Sommerferien mit den Kids, jede Weihnachtsferien, in jeden Osterurlaub habe ich meinen Computer und Bücher mitgeschleppt. Und wollte ich mir den Urlaub nicht total verderben durch Arbeit, so bedeutete das Wochen im voraus Nachtschichten, um möglichst mit meinen Aufgaben vor Urlaubsbeginn fertig zu sein. Ich erinnere mich noch an eine erboste Email meinerseits an meinen Studienkoordinator in England, was das denn sollt? Schließlich wären doch jetzt die Sommerferien meiner Kinder und ob Engländer denn keine Sommerferien hätten? Diese Email erreichte selbstverständlich rein gar nichts.

Ein Projekt aus 2018. Ein Spa+Juicery

Das Studium ist aufgeteilt in Level und Module. Da ich mich für den Teilzeitstudiengang entschieden habe, absolviere ich drei Level a vier Module. Es gibt auch die Möglichkeit das Studium in Vollzeit oder sogar Vollzeit beschleunigt zu absolvieren, was für mich absolut utopisch erscheint. Für meinen Teilzeitstudiengang existiert von meiner Uni eine grobe Richtlinie von ca. 15-20 Wochenstunden für das Absolvieren der Teilaufgaben und zusätzliche unspezifizierte Wochenstundenzahl für die Kommunikation mit meinen Professoren, Tutoren und Kommilitonen, Recherche und freie Studienzeit. Ihr ahnt es schon, diese Angabe ist kompletter Quatsch. In der Regel habe ich an den Vormittagen ca. 6 Stunden zur Verfügung, also 30h die Woche und ich komme nie, in keiner Woche meines Studiums bisher damit aus. Leider investiere ich noch zwei Nachmittage, diverse Abende und oft auch Teile des Wochenendes für die Bewältigung der Aufgaben, die mir pro Modul gestellt werden. Ich habe mittlerweile aufgehört mich jedes Semester über die falsche Angaben von Zeitaufwänden zu beschweren. Es ist so und man muss sich darüber im klaren sein, wieviel Zeit man zur Verfügung hat und die Betreuung der Kids dementsprechend organisieren. Ich bin in der absolut glücklichen Lage, dass mein Mann und ich uns die Kinderbetreuung 50/50 aufteilen, er also die Nachmittage übernimmt, an denen ich studieren muss und umgekehrt. Den Rest übernehmen die Omas oder der Babysitter. Und falls die komplette Betreuungskonstrukt zusammenbricht (was passiert!), dann studiere ich, nachdem ich die Kids ins Bett gebracht habe.

Ein Öko-Co-Working Space Design aus 2017

Ein Vorurteil eines Fernstudiums ist die Annahme, man hätte so viel Freiheiten und könnte sich sein Studium nach Belieben einteilen. Wenn man an einer englischen Universität studiert, ist das leider nicht so. Mein Studium ist minutiös geregelt und an die Einhaltung der Regeln werde ich durch meine wechselnden Tutoren regelmäßig erinnert. Es gibt in jedem Semester fest Aufgaben, die zu bestimmten Deadlines hochgeladen werden müssen (gerne Freitags 12 Uhr!). Zwischen den Deadlines kommuniziere ich täglich mit meinem Tutor, schicke ihm/ihr Dateien, oder diskutiere mit meinen Kommilitonen in Foren über bestimmte Aufgaben. Alle schriftlichen Dateien müssen übrigens durch eine Plagiatssoftware auf Betrug geprüft werden. Alle Aufgaben werden dann von mehreren Instanzen überprüft und bewertet. Richtige Noten gibt es natürlich auch. Auch so typisch englisch. Es gibt bei einer 1 noch Abstufungen von „Excellent über Outstanding zu Truly Exceptional“. Leider habe ich Letzteres noch nie erreicht.

Kommen wir zum Thema Geld. Spricht man eigentlich nicht drüber, aber ich mache es trotzdem. Studieren kostet in allen Ländern etwas, nur in Deutschland wenig. Das meine damaligen deutschen Studiengebühren ein Witz waren, stellte ich spätestens bei meinem Auslandssemester in den USA fest. Das Fernstudium ist selbstverständlich nicht umsonst: pro Modul (4 Semester) zahle ich über 4,000 Britische Pfund. Es gibt die Möglichkeit in Raten zu zahlen oder auch eine Vergünstigung zu beantragen. Dazu kommen noch Kosten für Software, Hardware, Bücher, Zeichenutensilien und Materialien für den Modellbau. Auch braucht man eine gute Kamera, einen Scanner und Drucker. Aber zum Glück konnte ich durch erste Projekte während meines Studiums einen Großteil der Gebühren bereits begleichen.

Und sonst so ?

Nach Finanzen und Fakten kommen wir doch zu den wichtigen Themen: Vereinbarkeit von Studium und Familie, Motivation und Emotionen. Wenn ich so zurückblicke auf die vergangenen fünf Jahre bin ich erstaunt, was für eine professionelle Entwicklung ich durchgemacht habe und mit welchem Ehrgeiz und Spass ich das Studium durchgezogen habe. Ein Erfolgsfaktor war sicherlich meine Effizient und Organisation. Ich habe mein Studium so behandelt, wie einen zahlenden Job und mich dem auch gleichwertig verpflichtet gefühlt. Gute Noten standen bei mir nicht im Vordergrund, Hauptsache bestehen. Dass die Noten nun doch so gut wurden, ist natürlich ein hübsches Beiwerk. Aber für mich stand tatsächlich das Lernen und meine Entwicklung im Vordergrund. Und bei manchen Konflikten, wie zum Beispiel ‚perfektioniere ich jetzt das Model oder gehe ich auf die Weihnachtsfeier im Kindergarten‘ wurden immer zugunsten des Letzteren getroffen. Aber bei der Frage ’schaffe ich die Deadline morgen oder gehe ich zur Weihnachtsfeier‘ zogen meine Kinder leider immer den Kürzeren. Das hört sich hart an, aber zum Glück ist mein Mann ein gleichwertiger Ersatz.

Teil meines Abschlußprojekts. Der Umbau einer existierenden, historischen Maschinenhalle in ein Museum.

Trotzdem haben die Anstrengungen manchmal unerträglich Züge angenommen, die man nur überstehen kann, wenn man das Gefühl hat, auf dem richtigen Weg zu sein. Eine ordentliche Portion Durchhaltevermögen hilft da weiter. Aber sicherlich gab es den ein oder anderen Tiefpunkt, zu keinem Zeitpunkt jedoch habe ich an meinem Studium gezweifelt oder war kurz vor der Aufgabe. Alle Tiefpunkte waren zu 90% zurückzuführen auf seelische und körperliche Überforderungen. Ich erinnere mich zum Beispiel an die Phase meiner Schwangerschaft mit meinem dritten Kind. Da war ich verständlicherweise absolut durch. Ich habe dann auch die weise Entscheidung getroffen, zwei Trimester auszusetzen. Als Baby Cosmo drei Monate alt war, bin ich wieder gestartet, mit der Unterstützung einer Tagesmutter, die sich vormittags um das Baby gekümmert hat und mir den Kleinen zum Stillen gebracht hat. Auch habe ich zwei Mal ein Trimester ausgesetzt, als wir als Familie eine 6-wöchige Tour durch die Rocky Mountains und den Pacific North West gemacht haben. In der Wildnis gibt es kein Wifi.

Als extrem belastend empfand ich auch immer den Konflikt zwischen Familie und Studium. Der permanente Druck eines Abgabetermins gepaart mit der Angst davor, dass ein Kind oder ich selbst durch die diversen Krankheiten, die mit Kindern im Kitaalter in regelmäßigen Abständen ins Haus kommen, niedergestreckt werden. Dann gerät der komplette Zeitplan durcheinander. Aber diesen Konflikt kennen arbeitende Eltern auch. Mit einem Vorurteil möchte ich aber an dieser Stelle aufräumen: die intellektuelle Fähigkeit nimmt mit dem Alter nicht ab. Auch kann ich mir mit über 40 Fakten genauso gut merken wie mit 20. Der wesentliche Unterschied ist die Herangehensweise an das Studium. Ich kann besser Prioritäten setzen und möchte Dinge heute lernen, weil ich sie wirklich wissen und verstehen möchte, und nicht weil ich muss. Außerdem bin ich überhaupt nicht abgelenkt von den diversen Uniparties, die mich damals fast ein komplettes Semester gekostet haben. 😉

Aber jetzt freue ich mich unglaublich auf eine Uni-freie Zeit, auf neue Projekte und Herausforderungen, auf mehr Zeit mit Familie und Freunden, auf Ferien, die auch Ferien sind und auf Gelegenheiten, mein neues Wissen gut einzusetzen. Ich bin unendlich dankbar für die Möglichkeit, mein berufliches Leben noch mal komplett neu auszurichten. Ich danke meiner Familie, allen voran meinem fantastischen Mann, für die Unterstützung in all den Jahren. Ich verspreche Dir, ich halte Dir den Rücken frei, wenn Du im nächsten Jahr mit Deinem Start-Up Unternehmen an den Start gehst. Abschließend auch ein Lob an mich: ich bin wahnsinnig stolz auf mich, dass ich diesen Rollercoaster überstanden habe und den Mut hatte, dieses Abenteuer einzugehen. Truly outstanding.

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4 Comments

  • Reply Silke Speiser 13. Februar 2020 at 22:09

    Liebe Eva, jetzt bin ich endlich über diesen Artikel gestolpert und auch hängen geblieben. Hab ihn mit großem Interesse und großer Spannung gelesen. Du hast alles so anschaulich, authentisch und offen geschildert, wirklich toll. Man fieber richtig mit und freut sich am Ende so sehr mit Dir, dass Du es geschafft hast. Mit einem Kind weniger verneige ich mich vor Dir und Deinem Durchhaltevermögen, Deinem Biss, Deinem Fleiß und so Vielem mehr. Wie schön, dass Ihr das als Familie geschafft habt, das ist wirklich alles Andere als selbstverständlich. Da ich Deinen Geschmack, Deinen besonderesn Stil und Deine Art und Weise, all dies an Andere zu vermitteln, nun schon seit so vielen Jahren kenne, bin ich mir absolut sicher, dass Du auf dem exakt richtigen Weg bist und dass Du noch viele Menschen inspirieren und hervorragend beraten und zur Seite stehen wirst.
    You rock, be so proud of yourself!
    Silke

    • Reply Waldfrieden1910 14. Februar 2020 at 8:09

      Meine liebe Silke,

      Du findest immer so wundervolle Worte und ich weiß, dass sie von Herzen kommen und das rührt mich sehr. Ich danke Dir dafür! Ich bin auch wahnsinnig stolz, dass ich es geschafft habe. Ich bin davon überzeugt, dass ich es nur durch meine große Leidenschaft für dieses Thema geschafft habe, denn sonst hält man das nicht durch. Ich freue mich sehr auf die Dinge, die da schon kommen und kommen werden und nehme es so, wie es ist.
      Hoffentlich sehen wir uns bald mal wieder. Das wünsche ich mir sehr.
      Alles Liebe,
      Eva

  • Reply Susanne 17. Dezember 2019 at 11:57

    Danke für die schöne und umfassende Darstellung! Beeindruckend, wie Du das gemacht hast! Ich habe den Artikel meinem Mann geschickt, der seinen Meister machen möchte und das auch neben Job, Gründung und unseren kleinen Kindern. Ich will unbedingt noch promovieren – Wissensduschen sind einfach großartig – auch als Vorbild für die Kinder und die soziale Umwelt! So herausfordernde Zeiten sind natürlich krass, zeigen einem aber auch Jahre später noch, was man alles leisten kann, wenn die Leidenschaft und der Wissensdrang da ist, und darauf kann man, und Du, riesig stolz sein! Also: Danke für den Artikel, herzlichen Glückwunsch und alles Gute! Susanne

    • Reply Waldfrieden1910 17. Dezember 2019 at 12:12

      Hallo Susanne,

      vielen Dank für Deine lieben Worte. Es freut mich sehr, falls meine Einblicke in mein Leben Euch bei der Entscheidungsfindung helfen können. Es ist eine schwierige Entscheidung und man muss sich im Klaren sein, welche Belastung so eine weitere Ausbildung on top auf alles andere, was so im Leben passiert, insbesondere mit Kindern, mit sich bringt. Finanziell, emotionale, körperlich. Ich wünsche Euch auf jeden Fall viel Glück und alles Gute!
      Liebe Grüße,

      Eva

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